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Frankfurter Rundschau - 25.07.06
Bowen-Therapie soll Selbstheilungskräfte
stärken
Der leichte Druck an der richtigen Stelle der Muskulatur wird auch in Neu-Isenburg
angewandt. Die Methode kommt aus Australien.
Die Neu-Isenburger Heilpraktikerin Daniela Hoppe hilft mit der Methode beispielsweise
bei Rückenschmerzen, Tennis-Ellbogen oder Beckenschiefstand.
Neu-Isenburg. Die Heilpraktikerin schenkt ihrem Patienten Zeit. Immer wenn
Daniela Hoppe bei ihnen einen gewissen Druck auf die Muskulatur, beispielsweise
am Oberschenkel gelegt hat, gibt sie dem Körper für einen Moment
die Gelegenheit, die ihm über die kurze Berührung an der richtigen
Stelle zuteil gewordene Information aufzunehmen. "Da wird nichts geknetet
oder gerückt", sagt der Patient Thomas G. aus Frankfurt-Sachsenhausen
- und schiebt nach, dass er von dieser Methode "sehr überrascht"
gewesen sei. Im Positiven, denn "nach der zweiten Session" bei der
Neu-Isenburger Heilprakikerin "war ich schon schmerzfrei. Und das nach
einem Bandscheibenvorfall." Für den 41-jährigen Patienten war
die nach dem Australier Tom Bowen benannte Therapie sozusagen der Strohhalm
an den er sich klammerte. Über eine Operation an den Bandscheiben hatte
er bereits nachgedacht, "doch gut, dass ich das nicht gemacht habe".
Der Mann schwärmt von Bowen, weil er am eigenen Körper erfahren
habe, welch gute Wirkung die gezielten Handgriffe an der Muskulatur haben
können.